Bitte um Mithilfe!
Zur Rekonstruktion der Privatsammlung Hugo Helbings verfolgt das Forschungsprojekt eine Vielzahl methodischer Ansätze. Neben der Auswertung von Wiedergutmachungsakten, Zeitzeugeninterviews sowie der Analyse digitalisierter, annotierter Auktionskataloge mit Hinweisen auf Privatankäufe Helbings, verfolgen wir einen weiteren, vielversprechenden Zugang:
Wir bitten die geschätzten Kolleginnen und Kollegen in Museen, Archiven und Privatsammlungen um Unterstützung. Gesucht werden alle Kaufangebote, die Hugo Helbing im Zeitraum seiner Geschäftstätigkeit bis zu seinem Tod im Jahr 1938 an Privatsammler oder öffentliche Institutionen richtete – insbesondere solche, die nicht zum Ankauf führten und somit abgelehnt wurden.
Erste Recherchen haben gezeigt, dass gerade diese Angebote wertvolle Hinweise enthalten. Häufig ist darin vermerkt, ob Helbing als direkter Anbieter auftrat oder im Auftrag handelte. So lässt sich die Zugehörigkeit der angebotenen Objekte entweder zur privaten Sammlung Helbings oder zum Bestand seiner Kunsthandlung zumindest zum Zeitpunkt des Angebots präzise einordnen.
Aufruf zur Mitarbeit:
Sollten Sie in Ihrer Institution oder in Ihrem Archiv über entsprechende, abgelehnte Kaufangebote Hugo Helbings verfügen – idealerweise mit beigefügter Fotografie der angebotenen Werke – freuen wir uns sehr über Ihre Nachricht!